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JOBWACHSTUM HÄLT AN: BESTER WERT SEIT 1981

Die Erfolgsserie der Metropole Ruhr hält an: 2018 arbeiteten so viele Menschen in einem Job wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Rund 1,75 Millionen Menschen waren 2018 in der Metropole Ruhr sozialversicherungspflichtig beschäftigt- es ist der höchste Wert seit 1981.

Die Wirtschaft in der Region verbuchte damit schon im zwölften Jahr in Folge einen starken Zuwachs der Beschäftigung und der Umsätze. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um über 39.000 Menschen – ein Plus von 2,3 Prozent.

Besonders gut entwickelten sich die Leitmärkte. Mit 2,7 Prozent fiel das Beschäftigungswachstum dynamischer aus als im Vorjahr (+2,2%) und es liegt auch über dem Landes- und Bundesdurchschnitt (+2,6% und 2,4%). Besonders dynamisch entwickelten sich dabei die Leitmärkte Digitale Kommunikation (+6,5%), Mobilität (+4,6%) und Bildung und Wissen (3,4%).

Neue Geschäftsmodelle und wachsender Gründermut offenbaren sich ebenfalls in diesen und weiteren Leitmärkten. Die Zahl der Unternehmen hier sind teils deutlich gestiegen. Die anhaltend gute Konjunktur zeigt sich auch in den Umsätzen der Unternehmen, die insgesamt über 10 % gewachsen sind.

Die Diversität der Wirtschaft an der Ruhr nimmt weiter zu, auch angetrieben von der breiten Hochschullandschaft. Die Netzwerke der Gründer und Start-ups sind mittlerweile etabliert. Dabei ist eine Entwicklung besonders spannend: Viele Start-ups gründen sich in engen Bezug zu traditionsreichen kleinen- und mittelständischen Unternehmen (KMU). Der Leitmarkt Industriellerer Kern mit über 21.000 Unternehmen und einem Umsatz von 73,7 Milliarden Euro bleibt das Rückgrat der regionalen Wirtschaft.

Damit kristallisiert sich immer mehr ein Alleinstellungsmerkmal der Metropole Ruhr heraus: Anders als andere Start-up-Hotspots, die auf das Konsumentengeschäft festgelegt sind, entwickelt sich an der Ruhr ein Schwerpunkt im Business-to-Business-Geschäft.

Drei Beispiele für neue digitale Geschäftsmodelle an genau diesen Schnittstellen stellen wir in diesem – mittlerweile achten – Wirtschaftsbericht vor. Das unabhängige Autorenteam hat die wirtschaftliche Entwicklung wieder im bewährten und klaren Leitmärkte-Ansatz analysiert, um eine
Vergleichbarkeit sicher zu stellen.

Erfahrung im industriellen Maßstab und innovative Ideen aus einer jungen, wissensbasierten Gründerszene: An diesen Schnittstellen arbeitet die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen der Kommunen, um neuen Geschäftsmodellen neue Räume zu schaffen und somit die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Region zu stärken.

Rasmus C. Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Business Metropole Ruhr GmbH.

Der Bericht als PDF

Zu den einzelnen Leitmärkten

AUF DEM SPRUNG NACH VORN:

Die Entwicklung der Leitmärkte in der Metropole Ruhr

Die gute Wirtschaftsentwicklung in der Metropole Ruhr setzt sich auch im Jahr 2018 weiter fort. Die Zahl der sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten stieg zwischen 2017 und 2018 um 2,3 % auf 1.747.815 Personen an.

Die gute Dynamik konnte damit gegenüber dem Vorjahr (+1,9 % in 2017) noch einmal gesteigert werden.Damit liegt das Wirtschaftswachstum der Metropole Ruhr im Vergleich zum Vorjahr über dem Vergleichswert für Deutschland (+2,2 %) und weist ein ähnliches Wachstum wie Nordrhein-Westfalen (+2,3 %) auf.

Die stärkere Wachstumsdynamik im Jahr 2018 zeigt sich insbesondere in einem Beschäftigungsaufbau. Von diesem profitieren insbesondere die acht Leitmärkte der Metropole Ruhr sowie der Industrielle Kern und die Unternehmerischen Dienste. Gegenüber dem Vorjahr wurden in diesen zentralen Wirtschaftsbereichen der Region rund 38.446 Beschäftigungsverhältnisse aufgebaut (+2,7 %). Als bedeutender Wachstumstreiber fungiert erneut der Leitmarkt Gesundheit mit 9.275 Neubeschäftigungen (+2,8 %).

Daneben tragen insbesondere die Leitmärkte Mobilität (+7.700; +4,6 %) sowie Urbanes Bauen & Wohnen (+5.835; +3,0 %) zum Beschäftigungswachstum bei. Gemeinsam mit den Leitmärkten Digitale Kommunikation (+3.383; 6,5%) sowie Bildung & Wissen (+2.762; +3,4 %) liegt das Wachstum dieser vier Leitmärkte jeweils erkennbar über dem Bundestrend bzw. Landestrend.

Auch der Industrielle Kern und die Unternehmerischen Dienste verzeichnen moderate Zuwächse (+7.084; +2,2 %) und orientieren sich stark an den übergeordneten Bundes- bzw. Landestrends. Nur die Leitmärkte Ressourceneffizienz (+935;1,2%), Nachhaltiger Konsum (+880; 0,7%) sowie Freizeit und Events (+593; 0,7 %) bleiben geringfügig hinter den Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene.

Die nachhaltig positive Entwicklung in nahezu allen Leitmärkten der Metropole Ruhr spiegelt die Stärken und die Diversität der Region wider. Etablierte Wirtschaftsbereiche, wie die traditionell starke Industrie oder der Leitmarkt Ressourceneffizienz wachsen weiterhin leicht, während neue Wirtschaftssektoren, beispielsweise die Leitmärkte Gesundheit, Urbanes Bauen & Wohnen, Digitale Kommunikation, Bildung & Wissen oder Mobilität weiter an Bedeutung gewinnen.

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