Sarah Kerßebaum ist Geografin, sie hat Stadt- und Regionalentwicklung studiert und verstärkt seit Anfang Oktober das Team der BMR. Als Projektmanagerin steigt sie in das Förderprojekt „Ruhr.Innovationspartner“ ein, bei dem sich die BMR zusammen mit 20 Verbundpartnern das Ziel gesetzt hat, Innovationsstrukturen und Innovationsberatung in der Metropole Ruhr zu optimieren. Kein unbekanntes Terrain für die 27-Jährige, die ihre Masterarbeit über Technologiezentren schrieb und untersuchte, wie der Wissenstransfer zwischen Forschung und Start-Ups funktionieren kann.

Von der Wissenschaft zur Wirtschaft

Interdisziplinäres Arbeiten ist Sarah Kerßebaum gewohnt. Nach ihrem Studium in Nijmegen und Bochum setzt sie bei der InWIS Forschung & Beratung GmbH - Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung ihren Fokus zunächst auf die Immobilienwissenschaft. „Nach zweieinhalb Jahren reizte es mich, neue Schwerpunkte zu setzen und mich wieder stärker mit regionalökonomischen Fragestellungen zu beschäftigen“, erklärt die gebürtige Hammerin. „Die Aufgaben bei der BMR passten da perfekt!“

Ein Herz für die Industriekultur

Obwohl Sarah Kerßebaum das Wandern und die Bergwelt liebt, gibt es für sie keinen Zweifel, für welche Region ihr Herz schlägt: „Mich zieht es nicht in den Süden, auch nicht in eine Großstadt wie Berlin. Ich fühle mich im Ruhrgebiet zu Hause, liebe unsere Schrebergärten und die Industriekultur.“ Für die Hobbyfotografin ist das Ruhrtal ein idealer Rückzugsort und der Landschaftspark Duisburg-Nord die perfekte Kulisse für ihre Fotos.