Sivan El-Rabati hat ihre Wurzeln im Irak. Als sie neun Jahre ist, zieht sie mit ihrer Familie von Kirkuk nach Heiligenhaus. Sie geht in Essen zur Schule, macht ihr Abi und studiert in Gelsenkirchen Wirtschaftsingenieurswesen. Während des Studiums arbeitet sie als kaufmännische Werkstudentin bei Bilfinger. Sie spricht fließend kurdisch, türkisch englisch und arabisch – das kommt ihr auch bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz zu Gute. Sie engagiert sich in der Flüchtlingshilfe, vermittelt bei Behördengängen und unterstützt dabei, Orientierung im neuen Leben zu finden.

Nachhaltig Leben

„Für mich ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort, sondern es geht darum, gerecht zu leben. Ich finde es wichtig, auch soziale und gesellschaftliche Prozesse nachhaltig zu gestalten“, betont die Projektmanagerin. Ihre Bachelor-Arbeit schreibt sie über Nachhaltigkeits-Zertifikate und beleuchtet umwelttechnische Kriterien, die im Bau berücksichtigt werden sollten. Ein Themenkomplex, der sie auch an ihrem aktuellen Projekt gereizt hat.

Ressourcen wahren

Beim Nachhaltigen Handeln spielt auch die Regenerationsfähigkeit eine große Rolle. Ein festes Ritual im Alltag von Sivan El-Rabati ist der abendliche Spaziergang. „Mein Mann und ich haben es uns zur Gewohnheit gemacht, jeden Tag mindestens eine Stunde durch Parks und Grünanlagen zu spazieren – nicht nur im Sommer, auch im Winter bei Schneefall und Kälte!“

 

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