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Daten & Fakten

Leitmarkt Ressourceneffizienz

Der Leitmarkt Ressourceneffizienz konnte im Jahr 2018 mit einem Zuwachs von 935 Beschäftigten (+1,2 %) verbuchen. Damit verzeichnet er einen Anteil von 4,5 % an der Gesamtbeschäftigung (78.835 Beschäftigte) . Besondere Schwerpunkte bestehen mit etwa einem Viertel aller Beschäftigten in der Energieerzeugung und -verteilung.

Mit einem Standortkoeffizienten von 1,4 verfügt die Metropole Ruhr im Leitmarkt Ressourceneffizienz gegenüber dem Bundesvergleich über eine starke Spezialisierung. Neben der Energieerzeugung und  verteilung (Standortkoeffizient 1,7) ist auch der Bereich Umwelt und Recycling überdurchschnittlich stark (Standortkoeffizient 1,6).

Die positive Beschäftigungsentwicklung wurde in diesen Bereichen sowie in den Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen (+2,4 %) und den benachbarten Dienstleistungen (+5,6 %) gemessen. Beschäftigungsrückgänge vollzogen sich dem gegenüber in der Herstellung von Maschinen und Materialien (-4,7 %) und in der Wasserwirtschaft (-1,7 %).

Im Detail

Leitmarkt Ressourceneffizienz

78.900 (+1,2%)

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

6.605 (+1,2%)

Unternehmen

79,03 Mrd. € (+23,2%)

Umsatz

Zwischen 2015 und 2016 stieg die Zahl der Unternehmen auf 6.605 (+1,2 %) an. Dabei wurden die rückläufigen Unternehmenszahlen in den Labor-, Ingenieur-, Messdienstleistungen und den benachbarten Dienstleistungen vor allem durch Zuwächse in der Energieerzeugung und -verteilung kompensiert. Die Umsätze des Leitmarktes Ressourceneffizienz sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen (+23,2 %). Besonders die Kernbereiche Energieerzeugung und -verteilung (+28 %) sowie Umwelt und Recycling (+13,2 %) konnten zu diesem erheblichen Umsatzwachstum beitragen.

Daneben konnte auch der Bereich Wasserwirtschaft eine positive Entwicklung der Umsätze verzeichnen (+5,0 %). Demgegenüber sehen sich die benachbarten Dienstleistungen (Wartung und Handel), die Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen sowie der Bereich Herstellung von Maschinen und Materialien weiterhin sinkenden Umsatzzahlen konfrontiert.

Der Leitmarkt Ressourceneffizienz sieht im Zuge der Energiewende großen Veränderungs-prozessen entgegen. Das Ziel der Energiewende ist es, eine umweltverträgliche, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung zu realisieren. Durch mehr Energieeffizienz und dem Ausbau erneuerbarer Energien sollen fossile Energieträger ersetzt werden. Intelligente Energienetze und neue Speicherkonzepte spielen dabei eine Schlüsselrolle. Ein elementares Instrument zur Steigerung der Energieeffizienz ist beispielweise die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), bei der die überschüssige Abwärme bei Produktionsprozesse zur Stromerzeugung genutzt wird. Zur Etablierung intelligenter Stromnetze sind Verknüpfungen zu anderen Leitmärkten, wie der digitalen Kommunikation, unabdingbar.

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