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Daten & Fakten

Leitmarkt Mobilität

Etwa 10 % der Beschäftigten der Metropole Ruhr entfallen auf den Leitmarkt Mobilität. Gemessen am Beschäftigungsanteil des Leitmarktes sind das Mobilitätsmanagement und die Logistik (61,0 %) sowie die Mobilitätsdienstleistungen, zum Beispiel der Betrieb von Werkstätten und Agenturen (23,7 %), besonders starke Wirtschaftsbereiche. Regionale Spezialisierungen bestehen in den Kreisen Unna und Hamm sowie in den Stadt Hagen.

Im Betrachtungszeitraum 2017 bis 2018 stieg die Zahl der Beschäftigten um 7.700 Personen (+4,6 %) auf 175.593 Beschäftigte an. Das Wachstum verlief damit in der Metropole Ruhr dynamischer als im landesweiten und bundesweiten Vergleichsraum (+3,5 % und +3,1 %). Die Entwicklung war regional und überregional deutlich besser als im Vorjahr. Zu den Treibern zählen die Beschäftigungszuwächse im Bereich der Verkehrsinfrastrukturen (+6,9 %), im Bereich des Mobilitätsmanagements und der Logistik (+6,2 %) sowie in den Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen (5,8 %).

Gut die Hälfte der 13.499 Unternehmen des Leitmarktes Mobilität sind den Mobilitätsdienstleistungen (53,7 %) zuzuordnen. Ein weiteres Drittel entfällt auf Mobilitätsmanagement und Logistik (34,9 %). Die Zahl der Unternehmen war im Jahr 2016 erneut leicht rückläufig ( 0,6 %). Dem gegenüber vollzog sich eine positive Umsatzentwicklung (+2,5 %) in allen Teilbereichen.

Der Leitmarkt

im Detail

175.593 (+4,6%)

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

13.499 (-0,6%)

Unternehmen

27,683 Mrd. € (+2,5%)

Umsatz

Die günstige wirtschaftliche Gesamtlage sorgt dafür, dass sich der Leitmarkt Mobilität weiterhin positiv entwickelt. Insbesondere die steigende Nachfrage nach Leistungen des Mobilitätsmanagements und der Logistik führt zu entsprechenden Beschäftigungszuwächsen. Mobilität und Erreichbarkeit sind für die Standortattraktivität und Zukunftsfähigkeit von Regionen als Wirtschafts- und Lebensräume entscheidende Schlüsselfaktoren. Der demografische Wandel, die Individualisierung der Lebensstile und die sich verändernde räumliche Struktur haben erhebliche Auswirkungen auf die Mobilitätsbedürfnisse und das Mobilitätsverhalten.

Die Erreichbarkeit von Arbeitsstätten und Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge für alle Bevölkerungsgruppen ist hinsichtlich der Gewährleistung gleichwertiger Lebensverhältnisse und der gesellschaftlichen Teilhabe essenziell. Gleichzeitig sehen sich Mobilitätstechnologien und -formen derzeit mit erheblichen Veränderungsprozessen konfrontiert, welche mit dynamischen Entwicklungen in den Bereichen der mobilen Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) (siehe auch Leitmarkt Digitale Kommunikation) und umweltpolitischen Gesichtspunkten, wie der Energiewende bzw. dem Klimaschutz (siehe auch Leitmarkt Ressourceneffizienz), eng verknüpft sind.

Mobilitätsangebote und -bedürfnisse werden immer vielfältiger, sprich multimodaler. Neue Mobilitätsformen wie Carsharing und Fahrradverleihsysteme sind mittlerweile alltagstauglich geworden . Diese Innovationen und weitere Elemente, insbesondere die Sharing Economy und der verstärkte Ausbau der Elektromobilität bergen erhebliche Potenziale für die Umsetzung des Leitbildes einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung.

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