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Daten & Fakten

Leitmarkt Industrieller Kern & unternehmerische Dienste

Die hohe wirtschaftliche Bedeutung des Industriellen Kerns und der Unternehmerischen Dienste für die
Region ist ungebrochen. Der Beschäftigungsanteil an der Gesamtwirtschaft der Metropole Ruhr liegt weiterhin bei 18,9 %. Im Jahr 2018 waren rund 330.309 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in diesem Kernsegment des Ruhrgebiets tätig.

Den größten Beschäftigungsanteil hieran verbucht der Teilmarkt Unternehmensnahe Dienstleistungen (54,2 %), gefolgt vom Teilmarkt Werkstoffe & Materialien (33,6 %) sowie dem Teilmarkt Maschinen & Prozesse (12,2 %). Regional weisen der Ennepe-Ruhr-Kreis sowie die Städte Duisburg und Hagen, gemessen an dem Anteil der Beschäftigten an der Gesamtwirtschaft, eine deutliche Spezialisierung gegenüber den anderen Ruhr-Regionen und dem Bundeswert auf.

Zwischen den Jahren 2017 und 2018 konnten der Industrielle Kern und die Unternehmerischen Dienstleistungen ein Beschäftigungszuwachs von +2,2 % (+7.084 Beschäftigte) verbuchen, womit das Wachstum deutlich stärker als im Vorjahr (+1,2 %) verlief. Der Beschäftigungsaufbau erfolgte vollständig getrieben durch die Teilmärkte Unternehmensnahe Dienstleistungen (+3,6 %) und Werkstoffe und Materialien (1,0%), wodurch Beschäftigungsdefizite im Bereich Maschinen und Prozesse (-0,9 %) aufgewogen werden konnten.

Der Leitmarkt

im Detail

330.309 (+2,2%)

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

21.093 (-0,5%)

Unternehmen

76,67 Mrd. € (+12,0%)

Umsatz

Mit 21.093 Unternehmen im Jahr 2016 belegt der Industrielle Kern Platz drei in der Kategorie Unternehmensbesatz, nach den Leitmärkten Urbanes Bauen & Wohnen sowie Freizeit & Events. Die hohe Zahl der Unternehmen veranschaulicht dabei, dass die Wirtschaftsstruktur des Industriellen Kerns stark durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geprägte ist.

Etwa 84 % der Unternehmen sind dabei dem Segment der Unternehmensnahen Dienstleistungen zuzuordnen. Der größte Teil des Umsatzes (etwa 71 %) wird allerdings durch 10 % der Unternehmen des Teilmarktes Werkstoffe und Materialien erwirtschaftet. Die Entwicklung der Umsätze des Industriellen Kerns verlief im Jahr 2016, im Gegensatz zu den Vorjahren (-0,6 % in 2015 -0,1 % in 2014) deutlich positiver (+12,0 %).

Als bedeutender Wachstumstreiber stellte sich der Bereich Werkstoffe und Materialien (+15%) heraus. Daneben konnten auch die Bereiche unternehmensnahe Dienstleistungen (+6,6 %) sowie Maschinen und Prozesse (+2,5%) zur positiven Entwicklung beitragen. Das deutliche Umsatzund Beschäftigungswachstum der Unternehmensnahen Dienstleistungen veranschaulicht den fortschreitenden Wandel des Industriellen Kerns vom klassischen Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau hin zu einer stärkeren Serviceorientierung. Im Zuge der Digitalisierung und Vernetzung erfolgt eine zunehmende sektorale Verschmelzung der Industrie mit anderen Wirtschaftsbereichen, wie Energie, IT oder auch Mobilität, sowie eine damit einhergehende Diversifizierung der Branche. In diesem Zuge nimmt die Bedeutung von ergänzenden Dienstleistungen und erweiterten Geschäftsmodellen stark zu.

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