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Vom Start-up zum Weltverbesserer

Im Gespräch mit Jan Lubitzsch von karmaticket

Im Mai 2018 machten Jan Lubitzsch und Jörg Bellrich den zweiten Platz beim bundesweiten BMR-Wettbewerb Innovation Call. Die Idee, mit der sie bei der Jury punkten konnten: Eine App, die Fahrkartenbesitzer und Mitfahrer im öffentlichen Nahverkehr für eine gemeinsame Fahrt zusammenbringt. Die Vision: Mehr Menschen zum Bahnfahren bewegen. Die Motivation: Eine Community schaffen und gemeinsam Ressourcen sparen. Und die Geschäftsidee hat einen Namen, der Programm wurde: karmaticket.

Knapp ein Jahr nach der Siegerehrung auf dem Innovation Day ist die Smartphone App nicht nur online und hat mehrere hundert Kunden. Die Start-up Gründer von karmaticket waren sogar zu Gast bei der Weltverbesserer Science Slam Tour  – ein Event, auf dem sich . Macher und Denker, Start-ups und Slammer für eine bessere Welt stark machen. Wir haben Jan Lubitzsch im Schauspielhaus Bochum getroffen.


karmaticket auf der Weltverbesserer Tour, was treibt Euch an?

Es ist unser Ziel, mit digitalen Mitteln Menschen analog zusammenzubringen. Wir haben so viel positive Resonanz auf unsere App bekommen, das motiviert. Wenn uns Leute von ihren Matches berichten, erzählen, was sie erlebt haben – das spornt enorm an.

 

 

War es die richtige Entscheidung, mit dem Start-up –Projekt im Ruhrgebiet zu starten?

Absolut. Am Anfang war die Frage: Berlin oder Ruhrgebiet? Mein Gründungspartner kommt ja gebürtig aus dem Berliner-Raum. Ich lebe und arbeite seit 2003 im Ruhrgebiet und für mich war klar, dass hier die Leute sind, die auf so einen Idee anspringen. Die Vielzahl der Städte und der Verkehrsverbund Rhein Ruhr – so wie er aufgestellt ist -  boten sich für die Testphase einfach an. Wir können die App jetzt skalieren und auf andere Verkehrsbetriebe ausweiten – egal ob in Berlin, Hamburg oder im Rhein-Main-Gebiet.


Wie geht es mit karmaticket weiter?

Wir wollen unsere Plattform weiterhin kostenlos anbieten. Dafür müssen wir nun kontinuierlich unser Produkt optimieren und uns verstärkt um das Marketing kümmern. Karmaticket soll sich zukünftig über Werbung finanzieren.