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Das Car-Symposium ist der Branchentreff für Mobilität in der Metropole Ruhr. Was erwartet uns in diesem Jahr?

Das wichtigste Thema der Branche ist der Hochlauf der Elektromobilität. Genau das fokussieren wir in diesem Jahr, angefangen von Batteriezellen, über Elektroantriebe bis zu den Fahrzeugen. Übrigens, der neue Audi e-tron wird wie viele andere E-Autos bei uns in der Ausstellung stehen und natürlich von den Audi Ingenieuren in seiner Technik erläutert werden. Und von den Hauptsprechern sind wir mit dem Daimler Vorstandsvorsitzenden Dieter Zetsche, dem BASF Vorstandsvorsitzenden Dr. Martin Brudermüller, dem Erfinder der Lithium-Ionen Batterie Dr. Yoshino aus Japan, dem Vorstandsvorsitzenden BP Europa SE Wolfgang Langhoff, dem wichtigen VW-Konzern Vorstand Dr. Stefan Sommer und vielen anderen wieder hervorragend mit Spitzenmanagern besetzt.

Warum ist die Region ein guter Standort für Mobilitätsfragen?

Wir versuchen mit unserer Universität – so wie die anderen Hochschulen in der Region - einen Beitrag zu leisten. Mit mehr als 13.000 Ingenieursstudenten kann man sich bei der Industrie sehen lassen. Und Unternehmen wie ThyssenKrupp, Henkel, Innogy, Kostal, Erbslöh, Witte aber auch Mittelständler und junge Unternehmen wie Logiball und  Escript zeigen, dass die Region ein Wort beim Auto mitspricht. .. und das, obwohl bei Verkehrs-und Stausituation man sicher nicht die besten Voraussetzungen hat.    

Mit welchen Maßnahmen können Metropolregionen den Anforderungen der Mobilität von morgen begegnen?

Die großen Themen der Mobilität von morgen wie autonomes Fahren, emissionsloses Fahren können hervorragend in der Metropolregion entwickelt werden. Die Region passt, die Hochschulenleisten einen wichtigen Faktor, innovative Unternehmen sind vorhanden. Wir könnten deutlich mehr machen, wenn man das Ruhrgebiet stärker beim BUND und beim Land fokussieren würde. Teststrecken für autonomes Fahren sind in Bayern, Baden-Württemberg oder Aachen. Schade, dass wir von Berlin und der Bundesregierung bei solchen Dingen wenig wahrgenommen werden. Da wäre Friedrich März sicher eine Chance gewesen.     

Wie kann die Metropole Ruhr hier eine Vorreiterrolle einnehmen?

Wichtig sind Innovationen und Internationalität. Die Metropole Ruhr sollte noch stärker das Gewicht auf China bei der Präsentation legen. Beijing, Shenzen oder Shanghai sind die Gestalter der Zukunft. Auch deshalb findet unser CAR Symposium jährlich auch in Beijing und Shanghai im Wechsel statt.