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Daten & Fakten

Leitmarkt Ressourceneffizienz

Der Leitmarkt Ressourceneffizienz entwickelte sich im Jahr 2017 mit einem Zuwachs von rund 1.770 Beschäftigten und verzeichnet damit einen Anteil von 4,6 % an der Gesamtbeschäftigung (77.900 Beschäftigte)² . Neben der Energieerzeugung und -verteilung ist auch der Bereich Umwelt- und Recycling überdurchschnittlich stark. Die positive Beschäftigungsentwicklung wurde in diesen Bereichen sowie in den Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen generiert.

 

Die Zahl der Unternehmen stieg zwischen 2014 und 2015 auf 6.526 (+2,3 %) an. Die rückläufigen Unternehmenszahlen in den Labor-, Ingenieur-, Messdienstleistungen wurden dabei von Zuwächsen in der Energieerzeugung und -verteilung sowie den energiewirtschaftlichen Dienstleistungen kompensiert. Die Umsätze des Leitmarktes Ressourceneffizienz (59,30 Mrd.) waren mit -0,4 % dagegen leicht rückläufig.

 

Während der Kernbereich der Wasserwirtschaft ein deutliches Umsatzwachstum vorweisen konnte, sanken die Umsätze in den benachbarten Dienstleistungen Wartung und Handel sowie im Bereich der Herstellung von Maschinen und Materialien.

 

Die Unternehmen des Leitmarkts Ressourceneffizienz stehen im Zuge der Energiewende vor der Aufgabe, die vertrauten Pfade der konventionellen Energieerzeugung zu verlassen und neue Geschäftsmodelle im Handlungsfeld ressourcenschonender Wertschöpfungsmodelle zu entwickeln.

 

Hierbei werden nicht nur neue technologische Entwicklungen aus den Labor-, Ingenieur- und Messdienstleistungen erforderlich, sondern auch eine zunehmende Vernetzung zu anderen Leitmärkten, wie der Mobilität, der digitalen Kommunikation oder auch dem Industriellen Kern.

 

 

 

²Im Leitmarkt Ressourceneffizienz werden die „benachbarten Industriezweige: Rohstoffgewinnung und -bearbeitung“ seit 2015 nicht mehr berücksichtigt.

Im Detail

Leitmarkt Ressourceneffizienz

77.900

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

6.530

Unternehmen

59,3 Mrd. €

Umsatz

Die Entwicklung der Leitmärkte

Die Wirtschaftsentwicklung in der Metropole Ruhr verlief im vergangenen Jahr erneut unter positiven Vorzeichen. Mit einer Wachstumsrate von +1,9 % stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 2016 und 2017 auf 1.708.700 Personen an. Die gute Dynamik konnte damit gegenüber dem Vorjahr (+1,4 % in 2016) noch einmal gesteigert werden.

 

 

Die stärkere Wachstumsdynamik im Jahr 2017 wird insbesondere in einem Beschäftigungsaufbau in den acht Leitmärkten der Metropole Ruhr sowie dem Industriellen Kern und den Unternehmerischen Diensten deutlich. Gegenüber dem Vorjahr wurden in diesen zentralen Wirtschaftsbereichen der Region rund 31.360 Beschäftigungsverhältnisse aufgebaut (+2,2 %). Als bedeutender Wachstumsreiber fungiert erneut der Leitmarkt Gesundheit, der rund ein Drittel des Beschäftigungsaufbaus begründet. Daneben tragen insbesondere die Leitmärkte Urbanes Bauen & Wohnen (+5.750; +3,1 %) und Mobilität zum Beschäftigungswachstum bei. Gemeinsam mit dem Leitmarkt Ressourceneffizienz liegt das Wachstum dieser drei Leitmärkte jeweils erkennbar über dem Bundestrend.

Die nachhaltig positive Entwicklung in nahezu allen Leitmärkten der Metropole Ruhr spiegelt die Stärken und die Diversität der Region wider. Etablierte Wirtschaftsbereiche, wie die traditionell starke Industrie oder der Leitmarkt Ressourceneffizienz wachsen weiterhin leicht, während neue Wirtschaftssektoren, wie etwa die Leitmärkte Gesundheit, Urbanes Bauen und Wohnen oder Mobilität zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Kontakt

Gregor Boldt
Bereichsleiter Strategische Kommunikation

Tel.: +49 201 632488-24
Fax: +49 201 632488-99

boldt@business.metropoleruhr.de

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