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Daten & Fakten

Leitmarkt Digitale Kommunikation

Der Leitmarkt Digitale Kommunikation ist mit 52.150 Beschäftigten der kleinste Leitmarkt in der Metropole Ruhr. Der darin verorteten IT-Wirtschaft kommt jedoch eine zunehmende regionalwirtschaftliche Bedeutung für die crosssektorale Verknüpfung der anderen Leitmärkte zu. Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung vollzieht sich in nahezu allen Lebens- und Arbeitsbereichen und steigert die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des Leitmarktes Digitale Kommunikation.

 

Vor diesem Hintergrund ist der Leitmarkt auch im Jahr 2017 durch eine konstant positive Beschäftigungsentwicklung (+3,6 %; +1.820 Beschäftigte) gekennzeichnet. Die größten Teilmärkte der Digitalen Kommunikation sind, gemessen am Anteil der Beschäftigten des Leitmarktes, die Datenverarbeitungsdienstleistungen und Software (60 %) und die benachbarten Dienstleistungen rund um Handel, Reparatur und Infrastrukturen (25 %).

 

Regionale Spezialisierungen bestehen insbesondere in Dortmund, Essen und Bochum. Ein Beschäftigungsaufbau erfolgte in 2017 vor allem im Kernbereich der Datenverarbeitungsdienstleistungen und Software (+1.720; +5,8 %).

 

Auch die Unternehmens- und Umsatzentwicklung des Leitmarktes Digitale Kommunikation verlief positiv. Die Zahl der Unternehmen stieg um +1,2 % auf 6.276, wodurch die rückläufigen Unternehmenszahlen des Vorjahres kompensiert werden konnten. Der Großteil der neuen Unternehmen entfiel dabei auf die benachbarten Dienstleistungen der digitalen Wirtschaft (Handel, Reparatur, Infrastrukturen).

 

Die größten Umsatzgewinne vollzogen sich ebenfalls in den benachbarten Dienstleistungen (+8,8 %). Insgesamt stieg der Umsatz des Leitmarktes Digitale Kommunikation somit auf 6,71 Mrd. (+6,0 %) an.

Im Detail

Leitmarkt Digitale Kommunikation

52.150

Sozialversicherungspflichtige Beschäftige

6.280

Unternehmen

6,7 Mrd.€

Umsatz

Die Entwicklung der Leitmärkte

Die Wirtschaftsentwicklung in der Metropole Ruhr verlief im vergangenen Jahr erneut unter positiven Vorzeichen. Mit einer Wachstumsrate von +1,9 % stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 2016 und 2017 auf 1.708.700 Personen an. Die gute Dynamik konnte damit gegenüber dem Vorjahr (+1,4 % in 2016) noch einmal gesteigert werden.

 

 

Die stärkere Wachstumsdynamik im Jahr 2017 wird insbesondere in einem Beschäftigungsaufbau in den acht Leitmärkten der Metropole Ruhr sowie dem Industriellen Kern und den Unternehmerischen Diensten deutlich. Gegenüber dem Vorjahr wurden in diesen zentralen Wirtschaftsbereichen der Region rund 31.360 Beschäftigungsverhältnisse aufgebaut (+2,2 %). Als bedeutender Wachstumsreiber fungiert erneut der Leitmarkt Gesundheit, der rund ein Drittel des Beschäftigungsaufbaus begründet. Daneben tragen insbesondere die Leitmärkte Urbanes Bauen & Wohnen (+5.750; +3,1 %) und Mobilität zum Beschäftigungswachstum bei. Gemeinsam mit dem Leitmarkt Ressourceneffizienz liegt das Wachstum dieser drei Leitmärkte jeweils erkennbar über dem Bundestrend.

Die nachhaltig positive Entwicklung in nahezu allen Leitmärkten der Metropole Ruhr spiegelt die Stärken und die Diversität der Region wider. Etablierte Wirtschaftsbereiche, wie die traditionell starke Industrie oder der Leitmarkt Ressourceneffizienz wachsen weiterhin leicht, während neue Wirtschaftssektoren, wie etwa die Leitmärkte Gesundheit, Urbanes Bauen und Wohnen oder Mobilität zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Kontakt

Gregor Boldt
Bereichsleiter Strategische Kommunikation

Tel.: +49 201 632488-24
Fax: +49 201 632488-99

boldt@business.metropoleruhr.de

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