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Die Start-up-Szene bekommt noch einmal zwei Milliarden Euro Hilfe vom Bund – zusätzlich zum bereits getroffenen Beschluss, größere Start-ups ab einer Bewertung von 50 Millionen Euro unter den Corona-Liquiditätsschirm mit einzubeziehen.

Die Summe solle aber nicht auf direktem Wege in Startups fließen, sondern in private Investoren, die geschwächte Firmen unterstützen wollen. Bestehende öffentliche Förderfonds wie KfW Capital und der Europäische Investitionsfonds EIF sollen zusätzliches Geld erhalten, mit dem sie Start-up-Investitionen von privaten Risikokapitalgebern aufstocken können. Das soll die Investitionssumme erhöhen, ohne zusätzliche Prüfungen nötig zu machen. Dieses Programm soll die KfW Capital koordinieren.

Anträge sollen nicht nur Wagniskapitalgeber stellen können, sondern auch kleine Gesellschafter wie etwa das Gründerteam. Wenn diese eine Finanzierungsrunde planen, um das geschädigte Geschäft aufrechtzuerhalten, wolle das Finanzministerium ebenfalls Geld beisteuern.

Für die Verteilung der Gelder schlägt der Branchenverband ein sogenanntes Matching vor. Das würde bedeuten, dass der Staat nur in die Firmen Geld steckt, bei denen gleichzeitig auch ein privater Investor bereit ist, weiteres Kapital zur Verfügung zu stellen.

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