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Daten & Fakten

Leitmarkt Nachhaltiger Konsum

Der Leitmarkt Nachhaltiger Konsum konnte seine Beschäftigungszahl aus dem Vorjahr auf einem stabilen Niveau halten (+0,3 %). Allerdings ist mit insgesamt 121.160 Beschäftigten der Anteil an der Gesamtbeschäftigung geringfügig weiter auf 6,8 % gesunken. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten (61,0 %) sind im Kernbereich Einzelhandel mit kurzlebigen Konsumgütern tätig. Ein Regionaler Schwerpunkt des Leitmarktes besteht im Kreis Wesel.
 
Die Unternehmens- sowie die Umsatzahlen sind im Betrachtungszeitraum rückläufig (Unternehmen: -1,5 %, Umsatz: -3,4 %). Die Umsatzrückgänge betreffen zum Großteil den Kernbereich Produktion kurzlebiger Konsumgüter (-12,0 %), insbesondere die Fleischverarbeitung, Milchverarbeitung, Herstellung von Ölen und Fetten und sonstige Verarbeitung von Obst und Gemüse.
 

Der Leitmarkt

im Detail

121.160 (+0,3%)

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

10.516 (-1,5%)

Unternehmen

67,61 Mrd. € (-3,4%)

Umsatz

Ein Großteil der Ressourceninanspruchnahme und der Umweltbelastungen ist auf das Konsumverhalten der privaten Haushalte zurückzuführen. Der Konsum von Produkten oder Dienstleistungen ermöglicht den Konsumenten die Befriedigung ihrer Bedürfnisse.

Doch hinterlassen die aktuellen Konsummuster weltweit ihre Spuren, die sich in vielfältiger Weise äußern, z.B. durch prekäre Lebens- und Arbeitsbedingungen in manchen Produktionsorten, Artensterben, Plastikinseln im Meer und den Ausstoß von Treibhausgasen. Ein nachhaltiger Konsum versucht diese negativen Effekte zu minimieren, sodass auch zukünftige Generationen ihre Bedürfnisse erfüllen können, ohne die Belastbarkeitsgrenzen der Erde zu überschreiten.
 

Das Bewusstsein der Konsumenten in Bezug auf nachhaltige Marken verändert sich rasant. Früher galten kritische Verbraucher als Exoten, heute lassen immer mehr Kunden ihr Gewissen über den Einkauf entscheiden. Somit weicht in manchen Haushalten die palmölhaltige Schokoladencreme einer palmölfreien Alternative, Milch wird beim regionalen Erzeuger gekauft, die bunte Plastikzahnbürste wird durch eine kompostierbare Bambuszahnbürste ersetzt, der Mehrweg-Kaffeebecher wird zum modischen Accessoire auf dem Weg zum Büro und pflanzliche Fleischersatzprodukte (z.B. Beyond-Meat-Burger) lassen die Umstellung auf eine vegetarische oder vegane Ernährung heutzutage leichter fallen.

Auch das Bewusstsein für fair produzierte Mode steigt und wird in den sozialen Netzwerken immer mehr thematisiert. Marken bzw. Unternehmen, die sich in dieser Entwicklung nicht klar positionieren, werden auf Dauer in diesem Wettbewerb nicht bestehen können. Mit Blick auf den Klimawandel und der damit verbundenen Bewusstseinsveränderung wird die Nachfrage für umwelt- und sozialverträglich hergestellte Produkte und somit auch die Bedeutung des Leitmarktes Nachhaltiger Konsum in Zukunft weiter steigen.

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