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JOBWACHSTUM IN INDUSTRIE- UND GEWERBEGEBIETEN

Die Mobilisierung restriktionsbelasteter Flächen drängt mehr denn je. Diese sind essenziell für das wirtschaftliche Wachstum der Metropole Ruhr. Marktgängige Flächen stehen bei gleichbleibenden Bedingungen jedoch nur noch für fünf Jahre zur Verfügung. Die Flächennachfrage ist ungebrochen hoch; die Ressource Fläche wird knapper, daher gilt es Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen. Das Projekt Gewerbliches Flächenmanagement Ruhr – Phase IV (GFM IV) setzt hier erfolgreich an: Aus Gewerbe- und Industriebrachen wurden wieder Flächen für Gewerbe und Industrie – und damit auch für Arbeitsplätze.

Gewerbe- und Industriegebiete werden immer bedeutender für die Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Wirtschaftskraft der Metropole Ruhr. Zwischen 2012 bis 2017 sind hier 87.268 Arbeitsplätze für sozialversicherungspflichtige Beschäftigte neu entstanden und damit 61 Prozent des Beschäftigungszuwachses in der Metropole Ruhr insgesamt. Rund 735.000 Menschen arbeiten sozialversicherungspflichtig in den Gewerbe- und Industriegebieten in der Metropole Ruhr. Von den Unternehmen, insbesondere des verarbeitenden Gewerbes und der Logistikbranche, gehen nicht nur unmittelbar erhebliche steuerliche Effekte aus, sondern auch Aufträge an Forschungseinrichtungen, Dienstleister sowie Handwerker der Region.

Jederzeit ein ausreichendes Angebot an nutzbaren gewerblich-industriellen Bauflächen vorzuhalten, wird eine zentrale Herausforderung für die kommenden Jahre sein. Denn rund 53 Prozent der planerisch gesicherten Gewerbe- und Industrieflächenpotenziale sind mit Nutzungsrestriktionen belastet; das sind rund zehn Prozent mehr als noch im Jahr 2012. Zumeist handelt es sich dabei um Industriebrachen, deren Neunutzung nur mit erheblichem Aufwand möglich ist. Dabei sind industrielle Brachflächen genauso wie Kraftwerksstandorte in den Fokus zu nehmen.

Das Projekt GFM IV hat gezeigt, dass konzentrierte Bemühungen zum Abbau von Nutzungsrestriktionen erfolgreich sind. Damit das auch dauerhaft und in großem Maßstab gelingt, brauchen wir eine regional abgestimmte Strategie zur Aktivierung von Großflächen und die Bereitschaft aller staatlichen Ebenen, öffentliche Mittel für den Ausgleich unrentierlicher Investitionen zur Verfügung zu stellen.

Es geht aber nicht nur um Geld, sondern auch um Innovation in der Flächenentwicklung. Unsere Perspektiven richten sich nicht nur auf die Aktvierung von Brachflächen, sondern auch auf eine gezielte Nachverdichtung von bestehenden Gewerbegebieten.

Wir danken unseren Partnern Regionalverband Ruhr (RVR) und dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) für die gute Zusammenarbeit.

Rasmus C. Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Business Metropole Ruhr GmbH.

Der Bericht zum Download

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