

Hamm an der Lippe ist eine moderne Großstadt mit ca. 180.000 Einwohnern, in der Wandel, Wachstum und die Kraft der Wirtschaft unmittelbar zu spüren sind. An der Schnittstelle zwischen westfälischem Wirtschaftsraum und Ruhrgebiet gelegen, bietet Hamm mit seiner hervorragenden Verkehrsinfrastruktur beste Rahmenbedingungen für die Wirtschaft.
Im Raum Hamm kreuzen sich zwei europäische Hauptverkehrsachsen, die Autobahn A1 (Köln-Bremen) in Nord-Süd-Richtung, die Autobahn A2 (Hannover-Oberhausen) in Ost-West-Richtung. Das Fernstraßennetz wird ergänzt durch die Autobahn A44 von Dortmund nach Kassel und mit dem geplanten Lückenschluss durch die A445 Werl - Hamm. Optimal für Hamm: über sechs Auf- und Abfahrten geht es direkt zum Ziel.
Eurocity, Intercity Express und Interregio - sechs Hauptstrecken der Deutschen Bahn laufen in Hamm zusammen. Als Eisenbahnknotenpunkt hat Hamm eine lange Tradition. Der weitere Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken wird den Standort Hamm aufgrund seiner traditionellen Verbindungen von Ost nach West noch zugkräftiger machen. Der Datteln-Hamm-Kanal verbindet die Lippestadt mit den See- und Binnenhäfen des europäischen Wasserstraßennetzes. Der Hammer Hafen ist mit seinen modernen Verlade-, Lösch- und Umschlaganlagen der zweitgrößte öffentliche Kanalhafen in Deutschland.
Die hervorragende Anbindung bedeutet nicht nur eine sehr gute Erreichbarkeit für Beschäftigte aus der Region, sondern auch einen problemlosen Transport von Gütern.
Nicht nur die geographische Lage und die verkehrsmäßige Anbindung sind optimal. Der Wirtschaftsstandort Hamm bietet zahlreiche weitere handfeste Vorteile. Investoren finden ein vielfältiges und preiswertes Angebot an Gewerbeflächen in guter Lage. Hier kümmert man sich um jeden Interessenten schnell und intensiv.
Das Service-Paket reicht von der kompetente Ansiedlingsbetreuung mit klaren Zuständigkeiten und zügigen Genehmigungsverfahren bis hin zum Personalservice.
Existenzgründerinnen und -gründer profitieren von maßgeschneiderten Gründungsinitiativen, Fördermöglichkeiten und kompetenter Beratung. Hammer Unternehmen schätzen den ausgewogenen Branchenmix und die Unternehmensdichte für Synergieeffekte, Geschäftskontakte und Kooperationen. Mit einem hohen Potential an gut ausgebildeten und motivierten Arbeitskräften bietet Hamm jede Menge Entwicklungschancen für qualifizierte Leistung.
Hamm ist eingebunden in die „Logistikinitiative östliches Ruhrgebiet" und wird zielstrebig zu einem erstklassigen europäischen Logistikstandort mit Perspektiven weiterentwickelt. Mit dem Gewerbe- und Industriegebiet Uentrop, dem Güter-Verkehrszentrum im Westhafen, dem Gewerbepark Rhynern und dem geplanten interkommunalen Gewerbegebiet Hamm/Bönen (InlogParc) verfügt Hamm über vier bedeutsame Logistikstandorte im Stadtgebiet. Alle sind verkehrsmäßig sehr gut angeschlossen und besitzen attraktive Flächenpotenziale mit großzügigen Erweiterungsmöglichkeiten. Insbesondere die Kombination der Verkehrsträger Wasser, Schiene und Straße macht Hamm für die moderne Güterverkehrslogistik überregional äußerst interessant.
Schon jetzt haben sich über 30 Firmen aus der Logistik- und Speditionsbranche in Hamm etabliert. Die Bandbreite reicht von der klassischen Spedition über hoch spezialisierte Firmen bis zu weltweit agierenden Verteilzentren für Landmaschinen wie dem CS Parts Logistics Center der Firmen Claas und Stute.
Es fällt auf, dass gerade auch immer mehr Lebensmittellogistiker die Vorteile des Standortes Hamm für sich entdecken. In jüngster Zeit haben beispielsweise die Firmen Plus, Edeka, METRO und trinkgut ihre neuen überregionalen Logistikzentren in Hamm errichtet.
Zahlreiche neue Arbeitsplätze wurden in den letzten Jahren gerade in dieser Sparte geschaffen und mit dem Beginn der Entwicklung des direkt an der Autobahn A2 gelegenen interkommunalen Industrie- und Gewerbegebietes Hamm-Bönen (Inlogparc) hat sich die große Chance auf ca. 6.000 - 7.000 neue Arbeitsplätzen eröffnet.
Das Angebot an gut ausgebildete Arbeitskräfte ist ein sehr wichtiges Kriterium für die Standortentscheidung eines Logistikers. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm bietet daher ansiedlungswilligen Firmen eine Rundum-Ansiedlungsbetreuung.
Verschiedene Hammer Bildungsträger, wie z.B. das Friedrich-List-Berufskolleg, bieten darüber hinaus spezielle Qualifizierungsangebote in der Fachrichtung Logistik an. Eine Vorreiterfunktion in der deutschen Hochschullandschaft hat dabei die neue SRH Fachhochschule Hamm übernommen, die sowohl im Präsenz- als auch im Fernstudium den Studiengang „Logistik“ anbietet. Beste Voraussetzungen also für eine Ansiedlung im INLOGPARC !
Neben dem Schwerpunkt Logistik hat sich speziell die Gesundheitswirtschaft zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor am Standort Hamm entwickelt und genießt einen hohen Stellenwert. Mit derzeit rund 8.000 Beschäftigten ist das Gesundheits- und Sozialwesen der größte Arbeitgeber der Stadt, mit jeder Menge Potenzial für die Zukunft!
Hamm hat vier große Akutkrankenhäuser, die eine umfassende Versorgung im medizinischen Bereich bieten und über ein überregionales Einzugsgebiet verfügen.
Die Klinik für Manuelle Therapie hat sich in der Krankenhauslandschaft Deutschlands eine herausragende Position erworben und verfügt über ein entsprechendes Einzugsgebiet. In der Region bekannt ist auch das Westfälische Institut für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Heilpädagogik Hamm.
Insgesamt sind 400 Unternehmen in Hamm im Gesundheits- und Sozialwesen tätig. Neben den Krankenhäusern zählen dazu z.B. Facharztpraxen, Massage- und Therapiepraxen, Rettungsdienste, Altenwohnheime und ambulante soziale Dienste.
Auch im Bereich der Qualifizierung hat der Gesundheitsstandort Hamm einiges zu bieten. Stellvertretend seien das Berufsförderungswerk und das Elisabeth-Lüders-Berufskolleg genannt, die mehrere Ausbildungsgänge im Sozial- und Gesundheitswesen anbieten.
Der Klinik für Manuelle Therapie ist ein Lehrinstitut angeschlossen, die Gottfried-Gutmann-Akademie. Dort werden jährlich bis zu 1.800 Ärzte und Physiotherapeuten aus ganz Deutschland fort- und weitergebildet.
Chancen für die Wirtschaft bieten auch Unternehmen, die - wie z.B. im Hammer Technologie- und Gründungszentrum HAMTEC - Gerätemedizin entwickeln.
Die Stadt Hamm will das Gesundheitszentrum Hamm konsequent und intensiv stärken. Neben den dezentralen Angeboten in allen Stadtteilen, soll eine Schwerpunktbildung der Angebote im Hammer Osten intensiviert werden.
Zum neuen Gesundheitszentrum „Bad Hamm" gehören bereits der Neubau des Kurhauses, die neue Seniorenresidenz an der Ostenallee, die neue „Maximare Erlebnistherme Bad Hamm“ sowie die „reha bad hamm", die das gesundheitliche Spektrum der Stadt von der Diagnostik über die Therapie mit dem jetzt umfassenden Angebot der Ambulanten Rehabilitation komplettiert.
Das enorme Potenzial des Gesundheitsstandortes Hamm liegt vor allem in der interdisziplinären Leistungsvielfalt. Eine solch qualitativ hohe und dichte Angebotsstruktur irn Gesundheitsbereich kann kaum eine andere Stadt im östlichen Ruhrgebiet aufweisen.
Die Entwicklung der Dienstleistung in Hamm verfügt im Vergleich zu anderen Kernstädten des Ruhrgebiets über hohe Wachstumsraten und über eine positive Standort- und Strukturentwicklung.
Der zur Zeit noch geringe Anteil der Beschäftigten im Dienstleistungsbereich ist einerseits sicherlich ein Indiz für die industrielle Vergangenheit der Stadt Hamm, andererseits aber auch dafür, dass für Hamm in den nächsten Jahren noch ein erhebliches Entwicklungspotenzial im Dienstleistungssektor besteht.
Gutachterlich wird für das nächste Jahrzehnt ein Büroflächenbedarf von ca. 55.000 m2 prognostiziert. Hamm - stellt sich als Büroflächenmarkt der Zukunft dar!
Ein überaus attraktiver Standort für hochwertige Dienstleistungsnutzung befindet sich auf der Westseite des Hammer Hauptbahnhofes. Das hier in direkter Innenstadtlage auf einer ehemals industriell genutzten Fläche entstehende qualitativ hochwertige Dienstleistungsquartier Bahnhof West, zeichnet sich durch eine Verkehrsgunst aus, die anderorts kaum noch zu finden ist. Vom Bahnsteig bis zum Arbeitsplatz sind es nur wenige Meter. Aber auch die Bedingungen für den motorisierten Individualverkehr sind optimal, denn über das städtische Straßennetz ist der Standort hervorragend an das regionale und überregionale Hauptverkehrsnetz angebunden. Mit seinen funktionalen Flächenzuschnitten bietet das Dienstleistungsquartier Ansiedlungsmöglichkeiten für moderne und zukunftsweisende Nutzungen.
Dieses Dienstleistungszentrum untermauert den guten Ruf der Stadt als Wirtschaftsstandort mit besten Standortbedingungen eindrucksvoll.
Weitere wesentliche Entwicklungspole sind die klassische Büroflächen-entwicklungen in der Innenstadt - bei der mit dem technischen Rathaus im ehemaligen PAKUM bereits ein Signal gesetzt wurde, der angedachte künftige Hochschulstandort direkt am Bahnhof sowie die Erweiterung des HAMTEC-Areals.
Im Gewerbepark Rhynern haben sich zudem unterschiedliche Dienstleistungsunternehmen etabliert, die überregional tätig sind und auf die unmittelbare Nähe zur A2 angewiesen sind, wie z.B. die Bankaktiengesellschaft, der Hotel- und Gaststättenverband, verschiedene Unternehmens- und Steuerberater etc.
Mit dem Kraftwerk Westfalen der RWE ist Hamm seit mittlerweile weit über 40 Jahren ein wesentlicher Energiestandort in der Region. Mit der aktuellen Entscheidung der RWE, das Kraftwerk Westfalen zu erneuern und hier 2,1 Milliarden € in ein neues Doppelblock-Kohlekraftwerk zu investieren, wird die Bedeutung des Energiestandortes Hamm nochmals deutlich unterstrichen.
Mit der geplanten Leistung von 1.500 Megawatt entsteht am Standort Hamm-Uentrop eine hochmoderne Anlage, die mit einem Wirkungsgrad von bis zu 46 % einen Spitzenwert erreicht. Mit dem Bau wurde bereits begonnen; die Inbetriebnahme ist für 2011/2012 vorgesehen.
In den vergangenen Jahren hat sich mit dem Biomasseheizkraftwerk und der Kraft-Wärme-Kopplungsanlage der Pfalzwerke im Industriepark Hamm-Uentrop auf dem Gelände der DuPont de Nemours Deutschland GmbH ein weiteres Energieunternehmen in Hamm angesiedelt. Am 5. März 2004 wurden das Biomasseheizkraftwerk sowie die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage offiziell in Betrieb genommen.
Ein weiteres Projekt, das die Bedeutung des Energiestandortes Hamm unterstreicht, ist das neu erbaute Gaskraftwerke des Aachener Energieunternehmens Trianel, ein Verbund von insgesamt 15 Stadtwerken. Ebenfalls in Hamm Uentrop wurde mit einem Investitionsvolumen von ca. 400 Millionen Euro eine Gas- und Dampfturbinenanlage errichtet, die auf ca. 800 Megawatt Energieleistung ausgelegt ist. Ca. 800.000 Haushalte können mit Strom beliefert werden. Ausschlaggebend für die Standortentscheidung waren die guten infrastrukturellen Voraussetzungen.
Das breite Spektrum der Hammer Bildungsstätten ermöglicht die Qualifizierung für alle Anforderungen zukunftsträchtiger Berufe und innovativer Arbeitsfelder. Akzente setzt dabei die am 22. November 2005 eröffnete SRH Fachhochschule Hamm. Sie bildet Bachelor of Science, Master in Logistics Management sowie Wirtschaftsingenieure in Energiewirtschaft und Facilitymanagement aus. Mit dem Bachelor of Science im Bereich Dentaltechnologie wird auch die Gesundheitswirtschaft einbezogen.
Neben der SRH Fachhochschule bietet seit Oktober 2004 die ebenfalls private Hamm Business School ein betriebswirtschaftliches Verbundstudium mit Präsenzphasen in Hamm an. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren die Möglichkeit, ein technisches Verbundstudium in bestimmten Hammer Unternehmen in Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen zu absolvieren.
Auch die Fernuniversität Hagen unterhält seit langem ein Studienzentrum in Hamm, das einen direkten Zugang zum “klassischen” Fernstudium bietet.
Und da die Rhein-Ruhr-Region eine der dichtesten Hochschullandschaften Europas ist, sind von Hamm aus innerhalb von 45 Auto-Minuten die Universitäten Dortmund, Bochum, Essen oder Paderborn zu erreichen.
Neben diesen Studienangeboten finden sich in Hamm Schulen jeder Art, von der Waldorfschule bis zur Fernuniversität. Neben den klassischen Schulen (28 Grund-, 10 Haupt, 7 Sonder- und 5 Realschulen, 5 Gymnasien 2 Gesamtschulen und 3 Berufskollegs und ein Weiterbildungskolleg) gibt es ein umfassendes Angebot für Weiterbildung, Qualifizierung und Umschulung.
Hamm ist eine leistungsstarke und l(i)ebenswerte Stadt im Grünen, die mit modernen Galerien, Passagen und einer lebendigen Gastronomieszene zum Bummeln, Shoppen und Erleben einlädt.
Das kulturelle Angebot zeigt sich in vielen Fassetten mit überregionaler Ausstrahlung. Das Gustav-Lübcke Museum mit internationalen Ausstellungen zieht die Menschen an. Höhepunkte sind die bedeutendste Ägyptische Sammlung des Landes, die Werke von Otmar Alt und weiterer berühmter Künstler. Die Waldbühne Hamm-Heessen, besucherstärkste Amateur-Freilichtbühne Deutschlands, erweist sich jedes Jahr erneut als Publikumsmagnet. Kreative Veranstaltungsideen und der Fantasiereichtum des Kunst-, Theater- und Musiklebens - zum Beispiel der "Klassik-Sommer" - regen an.
Ein überaus beliebtes Ausflugsziel ist der Maximilianpark in Hamm. Hauptattraktion ist der Glaselefant, das Wahrzeichen Hamms. Erschaffen hat ihn der Hammer Künstler und Architekt Horst Rellecke. Er verwandelte die alte Kohlenwäsche auf dem ehemaligen Zechengelände in eine begehbare Plastik.
Ob aktiv oder passiv, sportlichen Aktivitäten sind in Hamm keine Grenzen gesetzt. Das Angebot reicht von attraktiven Golfplätzen bis zum dichten Reitwegenetz. Das neue Freizeit- und Sportbad „Maximare Erlebnistherme Bad Hamm“ ist eines der interessantesten und größten Bäder in Deutschland.
An der Schnittstelle zum Münsterland gelegen, bietet die Stadt an der Lippe viel Natur, von weitläufigen Parks bis hin zu idyllischen Flußauen. Dreiviertel des Stadtgebietes sind Grünflächen. Ob angenehmes ländliches oder städtisches Wohnen, die gute Wohnsituation besticht durch vielfältige Immobilienangebote zu moderaten Preisen.
Stadt Hamm
Die offizielle Seite der Stadt Hamm.
www.hamm.de
Wirtschaftsförderung Hamm
Der Internetauftritt der Wirtschaftsförderung Hamm.
http://www.hamm.de/wf_hamm/
Stadtwerke Hamm
Homepage der Stadtwerke Hamm.
www.stadtwerke-hamm.de
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