Standort
Städte & Kreise der Metropole Ruhr
- Alpen
- Bergkamen
- Bochum
- Bottrop
- Bönen
- Breckerfeld
- Castrop-Rauxel
- Datteln
- Dinslaken
- Dortmund
- Duisburg
- Ennepetal
- Essen
- Gelsenkirchen
- Fröndenberg
- Gladbeck
- Hagen
- Haltern am See
- Hamm
- Hamminkeln
- Hattingen
- Herdecke
- Herne
- Herten
- Holzwickede
- Hünxe
- Kamen
- Kamp-Lintfort
- Ennepe-Ruhr-Kreis
- Kreis Recklinghausen
- Kreis Unna
- Kreis Wesel
- Lünen
- Marl
- Moers
- Mülheim an der Ruhr
- Neukirchen-Vluyn
- Oberhausen
- Recklinghausen
- Rheinberg
- Schermbeck
- Schwelm
- Schwerte
- Selm
- Sonsbeck
- Sprockhövel
- Unna
- Voerde
- Waltrop
- Werne
- Wesel
- Witten
- Xanten
Duisburg
Investitionsstandort an Rhein und Ruhr
Die Lage ist, was diesen Standort unverwechselbar macht: Der Rhein, Deutschlands größter Wasserweg, fließt Richtung Nordsee durch Duisburg und aus dem Osten kommt die Ruhr. Da, wo die Ruhr in den Rhein fließt, liegt Duisburg, nach der Einwohnerzahl die Nummer 15 unter den deutschen Großstädten. Knapp eine halbe Million Menschen (495.668 Einwohner im Dezember 2007) leben in dieser vom Wasser geprägten Stadt: 10 Prozent der Stadtfläche sind Wasser, die Wasserfront ist 114 Kilometer lang.
Größter Stahlstandort Europas
Wasser hatte auch bei der Entstehung und dem wirtschaftlich rasanten Aufstieg der Stadt eine große Bedeutung. Schon zur Zeit der Industrialisierung waren Rhein und Ruhr in der Montanregion wichtige Handelswege. Noch heute spielt die Wasserlage eine zentrale Rolle, denn Duisburg zählt weltweit zu den Spitzenstandorten im Stahlbereich. ThyssenKrupp Steel, Hüttenwerke Krupp Mannesmann und Arcelor Mittal Steel sind die drei Unternehmen, die die Stadt zum Zentrum der deutschen Stahlproduktion machen. Nach den Produktionsziffern liegt Duisburg mit gut 16 Mio. Tonnen Roheisen und 17 Mio. Tonnen Rohstahl im Jahr (2005) europaweit an der Spitze.
Sechs wirtschaftliche Kompetenzfelder
Aus der Historie als Stahlstandort resultieren die Kompetenzen im Bereich Metall und metallische Werkstoffe. In dieser Branche finden sich zahlreiche Unternehmen, die sich in dem von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg betreuten Netzwerk matec.net - das Netzwerk für metallische Werkstoffe in Duisburg – versammeln. Matec.net ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Projektaktivitäten im Rahmen des strukturpolitischen Handlungsprogramms impuls.duisburg. Mit ihm will die Stadt die darin aufgeführten sechs wirtschaftlichen Standbeine stärken. Diese umfassen neben Informations-, Kommunikations- und Mikrotechnologie die Material- und Werkstofftechnologie, personenbezogene Dienstleistungen sowie den Bereich Umwelt und Energie, den Städtetourismus, Urban Entertainment und ganz wesentlich die Logistik.
Binnenhafen und Logistik
Die Logistiksparte hat ihren Siegeszug vor allem dem Duisburger Hafen zu verdanken. Der größte Binnenhafen Europas mit seinen 22 Hafenbecken und 17 Umschlagufern mit Gleisanschluss ist die Drehscheibe für Güter aller Art, die auf dem Wasserweg, über Schienen oder die Straße verteilt werden. 30 Millionen Menschen sind allein in einem Radius von 150 Kilometern um Duisburg zu erreichen. Folgerichtig hat Duisburg im Rahmen des Strukturwandels auf die Logistik gesetzt und Areale am Wasser für Logistiker reserviert. So ist auf der linken Rheinseite, auf der 265 Hektar großen Fläche eines früheren Hüttenwerkes, das Logistikzentrum Logport entstanden. Laut Erich Staake, Vorstandssprecher der Duisburger Hafen AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Logport Logistic-Center Duisburg GmbH, sind hier bereits rund 2.500 Arbeitsplätze entstanden. 85 Prozent des Geländes sind bereits vermarktet und über 50 Prozent in Betrieb (Stand: 2007). Hier haben sich Global Player der Logistikbranche wie die schweizerische Kühne + Nagel-Gruppe, Wincanton aus Großbritannien, NYK Logistics aus Japan, Gökbora aus der Türkei, die deutsche Rhenus-Gruppe sowie eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen angesiedelt. Rechtsrheinisch wird derzeit die „kleine Schwester" realisiert, Logport II, ebenfalls auf zuvor industriell genutztem Boden.
Bildung und Wissenschaft
Mit der Gründung der Gesamthochschule Duisburg im Jahr 1972, mittlerweile bundesweit bekannt unter dem Namen „Universität Duisburg-Essen“, hat die Stadt auch als Wissenschafts- und Hightech-Standort an Profil gewonnen. Mit über 30.000 Studenten zählt die 2003 fusionierte Universität heute zu den zehn größten in Deutschland. Ihre vier Profilschwerpunkte lauten: Nanowissenschaften; Genetische Medizin und Medizinische Biotechnologie; Urbane Systeme, Logistik und Verkehr sowie Empirische Bildungsforschung.
Stadtquartier: Innenhafen
Das Vorzeigebeispiel für gelungenen Strukturwandel, ein citynah gelegenes, 89 Hektar großes Stadtquartier, ist an einem früher als Hafen- und Handelsplatz genutzten Wasserarm zu finden. Der Innenhafen Duisburg wurde nach dem Masterplan von Foster + Partners (London) entwickelt. Schon die Spitzenmieten, die hier gemessen am Büromarkt der Metropole Ruhr erzielt werden, dokumentieren das Interesse an diesem Bürostandort. Namhafte Architekten wie Nicolas Grimshaw & Partners, BRT Architekten Bothe Richter Teherani, RKW sowie Herzog & de Meuron haben hier ihre Zeichen in Form von modernen Büroimmobilien gesetzt. Der besondere Reiz des Innenhafens liegt in seiner Funktionsmischung: Neben Bürobauten sind hier hochwertige Wohnhäuser sowie gastronomische und kulturelle Freizeit-Angebote entstanden.
Neugestaltung der City
Parallel zum „Außengelände“ soll auch die City, nur wenige Gehminuten vom Innenhafen entfernt, stärker vom Wasser geprägt sein. Das ist die Idee des Masterplanes des Büros Foster + Partners für die 2,7 Quadratkilometer große Innenstadt von Duisburg. Historische Flussläufe sollen wieder oberirdisch verlaufen. An 45 Stellen können sich in den nächsten Jahren Projektentwickler und Investoren im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung engagieren. Ziel ist es, die Innenstadt für die Zukunft aufzustellen - Nachverdichtung und Durchgrünung sind dabei wichtige Aspekte.
Freizeit am Wasser
Schließlich prägt das Wasser Duisburg auch hinsichtlich der weichen Standortfaktoren: Im Süden der Stadt liegen die Sechs-Seen-Platte, ein Treffpunkt für Erholungssuchende und Sportler, der Sportpark Wedau und die Regattabahn, auf der die Kanu WM 2007 stattgefunden hat. Zudem macht Duisburg am Rhein - die Stadt, die den Namen des großen Wasserstromes im Slogan trägt - jetzt der Bevölkerung auch das Rheinufer gezielt zugänglich. Rechtsrheinisch, auf einer vormals industriell genutzten Fläche, entsteht auf einem 29 Hektar großen Areal der Rheinpark. So ändert sich in Duisburg das Bild der Stadt. Was aber von Dauer ist, ist die Lebensader, das Herz der Stadt. Die Rhein-Ruhr-Lage macht Duisburg zu dem, was es ist: unverwechselbar.
Internetangebote
Stadt Duisburg
Offizieller Webauftritt der Stadt Duisburg.
www.duisburg.de
Einen guten visuellen Eindruck von der Stadt und ihren Angeboten zu Kultur, Freizeit und Sport bietet die Seite visit-duisburg.de von der Duisburg Marketing GmbH (ausschließlich Filme und Flashanimationen).
www.visit-duisburg.de
Duisburg Wirtschaftsförderung
Informationen zur Wirtschaftsförderung in Duisburg
www.gfw-duisburg.de
Technologiezentrum für Duisburg
Offizieller Webauftritt des Technologiezentrums für Duisburg
www.tectrum.duisburg.de/tectrum
impuls.duisburg
Kompetenzfelder in Duisburg
http://impuls.duisburg.de/impuls/index.php



















