Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co. KG: Neues Vergütungsverfahren senkt Ausschuss und steigert Qualität

Um die Produktanforderungen zu erfüllen, entwickelten die Partner eine flexible, örtlich und zeitlich definierte Wasserbeaufschlagung zur Kühlung der Profile während der Durchlaufhärtung. Mit Hilfe einer zerstörungsfreien Werkstoff-Prüfung im Anschluss an die Wärmebehandlung können die Werkstoffeigenschaften quasi simultan festgestellt werden, wodurch Ausschuss und bislang benötigte material- und energieintensive Vorversuche bei Abmessungs- bzw. Profilwechseln vermieden werden. Eine Schnittstelle zu bestehenden Produkt-Datenerfassungssystemen erlaubt zusätzlich die Dokumentation von Prozessparametern mit den erreichten Materialeigenschaften. Hiermit wird eine zentrale Voraussetzung zur systematischen Weiterentwicklung der Wärmebehandlungsprozesse geschaffen.

Mit Hilfe des neuen Verfahrens im Prototypenmaßstaberzielt die Bochumer Eisenhütte verbesserte Vergütungsergebnisse für nahezu beliebige Profilformen. Insbesondere wird der Bereich technologisch nutzbarer Materialeigenschaften signifikant erweitert.

In Folge des F&E-Projektes entwickelte das Unternehmen bereits neuartige Produkte für den Berg- und Tunnelbau. Das Projektvolumen betrug 839.000 Euro.

Ort: Bochum

Beteiligte Unternehmen



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