Stromspeicher

Sonne und Wind sind wichtige Energielieferanten. Schon heute stammt fast ein Viertel unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen. Bis 2050 soll der Bedarf sogar komplett mit Strom aus Sonne, Wind, Biomasse und Co. gedeckt werden, so das Ziel der Bundesregierung.
Wind- und Solarstrom jedoch dann speichern zu können, wenn er entsteht, ist für die Integration erneuerbarer Energien eine wichtige Herausforderung. Redox-Flow-Batterien stellen für diese Aufgabe eine gute Lösung dar, da Leistung und Kapazität unabhängig voneinander skaliert werden können. Diese bietet gerade bei langer Speicherdauer Vorteile. Redox-Flow-Batterien bieten eine gute Möglichkeit, um die Schwankungen bei erneuerbaren Energien auszugleichen und eine stetige Versorgung zu sichern. Sie speichern elektrische Energie in chemischen Verbindungen, den flüssigen Elektrolyten. Die Ladung und Entladung der Elektrolyten findet dabei in kleinen Reaktionskammern statt. Mehrere dieser Zellen werden nebeneinander zu Stapeln, Stacks, aufgereiht. Dabei bieten sie einige Vorteile: Sie sind kostengünstig, robust, langlebig und lassen sich individuell anpassen.
Fraunhofer UMSICHT betreibt eines der größten Testlabors für Redox-Flow-Batterien europaweit, in dem einzelne Zellen, aber auch große Stacks aufgebaut und bei wählbarer Testumgebung unabhängig getestet werden können.

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