3D-Drucke aus Materialien wie Kunststoff und Marzipan, Lasercutter für Holz oder ein Nanopartikeldrucker für hochfeine Werkstücke. Die Möglichkeiten sind vielfältig und mindestens genauso spannend. Die unterschiedlichen additiven Fertigungsverfahren und der aktuelle Stand der Technik standen im November in Kamp-Lintfort in den Räumen der Hochschule Rhein-Waal im Mittelpunkt. Die Veranstaltung „Wie verändert 3D-Druck unsere Produktion?“ des Projekts Ruhr.Innovationspartner ermöglichte rund 40 Gästen einen spannenden Einblick in die Welt des 3D-Drucks.


Dekan Prof. Dr. Andreas Schürholz  hieß die Gäste in der Hochschule Rhein-Waal Willkommen. Thomas Kropp, wissenschaftlicher Mitarbeiter im 3D-Kompetenzzentrum Niederrhein, unterstrich in seinem Vortrag, dass additive Fertigungsverfahren zwar in immer mehr Bereichen eingesetzt werden können und auch werden, jedoch andere Fertigungsverfahren in bestimmten Teilen der Produktion nicht zu ersetzen sind. Dr. Uwe Klemme von der Firma CAD Schroer sowie Markus Sturm von der STURM GmbH stellten anschließend die Dienstleistungen ihrer Unternehmen vor und machten deutlich, dass 3D-Druck in engem Zusammenhang mit 3D-Scanning, 3D-Konstruktion und Virtual bzw. Augmented Reality zu sehen ist und viel Potenzial mit sich bringt.


Nach den spannenden Inputs im Hörsaal konnten sich die Teilnehmenden in den Räumen des FabLabs einen eigenen Eindruck von den Möglichkeiten der Technologie machen. 3D-Drucker, Lasercutter und ein Nanopartikel beeindruckten die Besucher. Beim anschließenden Networking im Foyer des Hörsaalzentrums wurden neben einem kleinen Imbiss die gewonnenen Eindrücke diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Das 3D-Kompetenzzentrum, die Firmen CAD Schroer GmbH und STURM GmbH sowie das Team des Ruhr.Innovationspartners standen noch für zahlreiche Fragen zur Verfügung.


Über das Projekt Ruhr.Innovationspartner
Das Projekt Ruhr.Innovationspartner zielt darauf ab, die Innovationsstrukturen und die Innovationsberatung in der Metropole Ruhr zu optimieren. Anbieter und Angebote des Innovationsnetzwerkes sollen für Kommunen und Unternehmen vor Ort noch sichtbarer werden, die Angebotsqualität soll erhöht und die Teilhabe am Innovationsgeschehen gesteigert werden. 20 Verbundpartner haben sich in der Metropole Ruhr zusammengefunden, um sich gemeinsam für die Stärkung der Innovationsstrukturen zu engagieren. Zu den Verbundpartnern gehören die kommunalen Wirtschaftsförderungen, Industrie- und Handelskammern sowie die chip GmbH aus Bochum. Die Business Metropole Ruhr GmbH übernimmt als Koordinator die zentrale Projektsteuerung sowie die Organisation von Workshops und Veranstaltungen. Der Ruhr.Innovationspartner ist im Februar 2017 gestartet und hat eine Laufzeit von 1,5 Jahren.

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Das Projekt wird unter dem Dach des NRW.Innovationspartners durchgeführt und aus Mitteln des MWIDE NRW gefördert


Ihr Ansprechpartner

Axel Striebeck
Projektmanager
Tel.: +49 201 632488-73
Fax: +49 201 632488-99
striebeck@business.metropoleruhr.de

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